Dienstag, 3. April 2018

Über Ostern in Köln

Hallihallo,
willkommen zu meinem Bericht über unser Osterwochenende in Köln. Der Mr. Engineer und ich fanden die Album-Release-Show der Band Primordial auf Eventim. Da dachten wir uns, das wäre doch mal eine tolle Gelegenheit mal wieder auf ein Konzert zu fahren und das Ganze mit einem Städtetrip zu verbinden, da wir beide noch nicht in Köln waren. Gesagt, getan.

Ich möchte hier vorab (da das ja heutzutage ein Thema ist) betonen, dass hier NICHTS gesponsert wurde. Für alles mussten wir selber bezahlen und meine Meinung hier ist ehrlich und nicht gekauft. Ich bin kein Influencer, ich kriege höchstens Influenza. (Höhöhö 😂)

Freitag:
Freitag sind wir relativ früh losgefahren und kamen dann kurz nach dem Mittag im Hotel an. Übernachtet haben wir im Park Inn Köln City West. Hier ein Eindruck vom Zimmer:


Ein recht zentrales Hotel, das sich preislich für einen Städtetrip anbietet. Es ist nicht mittendrin, läuft man allerdings ca. 750m steht man mitten auf der "Fressmeile" mit vielen Geschäften, Restaurants und Cafes. Die Bahnhaltestelle befindet sich ca. 300m vom Hotel entfernt. Es liegt an einer Hauptverkehrsstraße, weshalb es auch gut mit dem Auto zu erreichen war. Sehr sauber, top ausgestattet - nix zu meckern.

Wir sind auch nur aufs Zimmer um kurz Durchzuatmen und sind dann wieder los auf Entdeckungstour. Wir sind an der Hahnentorburg vorbeigelaufen und sind durch die Einkaufsmeile gelaufen. Es meldete sich ein Hungergefühl und wo gehen Metaler essen? Im Hard Rock Cafe natürlich.
Der Besuch dort war eine wirklich interessante Erfahrung, da Karfreitag war und somit keine Musik gespielt werden durfte. Ob das jetzt besser/schlechter war als sonst sei dahingestellt - auf jeden Fall aber anders :D


Weil es sich ja angeboten hat, sind wir zum Dom und zur Hohenzollernbrücke gegangen. Hach ja, ich liebe die gotische Architektur <3


Samstag: 
Okay, jetzt kommt doch ein Meckerpunkt am Hotel: Da das Frühstück wirklich teuer war, haben wir das nicht dazu gebucht und sind stattdessen wo anders hingegangen. Und naja, Köln ist eine große Stadt, Angebot gibts reichlich. Unsere Wahl fiel auf das Café Buur. Eine ganz tolle Location mit viel uriger Inneneinrichtung. Neugierig sind wir aber deshalb geworden da sie a) Frühstück bis 18:00 Uhr anbieten und b) Eier in der Gusspfanne zubereiten. Was soll man sagen: DER WAHNSINN ❣


Der Herr hat sich "Das Englische" einverleibt während ich bei der "Nackten Wahrheit" geblieben bin. Dazu gabs Iced Coffee bei mir und bei ihm nen ganz normalen Kaffee ohne Milch und Zucker. :D Danach haben wir noch den Ginger Lemon Squash probiert...nom. Selten sowas Leckeres getrunken. Café Buur in Köln ist eine echte Anlaufstelle für gutes Frühstück.

Danach ging es Richtung Kranhäuser und Schokomuseum. Leider habe, zumindest ich nicht, mit einem so großen Andrang am Museum gerechnet...der Besuch fiel flach. Dafür sind wir einfach ein wenig am Rhein unter den Kranhäusern lang gelaufen, haben uns etwas in die Sonne gesetzt und die Füßchen ausgeruht, die nach dem gestrigen Marsch auch schon ziemlich mitgenommen waren.


Ich wollte dann unbedingt noch auf den Dom, also sind wir am Ufer Richtung Hohenzollernbrücke gegangen. Die Uferpromenade war auf Grund der ersten Sonnenstrahlen dieses Jahr komplett überrannt. Ohne diese Tatsache hätten wir jedoch nicht ein nettes Paar kennen gelernt, die mit ihren Berner Sennenhunden unterwegs waren...ich bin verliebt. Die Hunde könnten mich vermutlich recht mühelos hinter sich herziehen, die knapp 50kg würden sie wohl kaum interessieren, aber alles eine Frage der Erziehung wie uns die Beiden erklärt haben. Schließlich haben wir uns dann für die Besteigung am Dom angestellt. Die Schlange ging fix vorran, trotz Sonne und Samstag. Tja und dann sind wir obwohl wir schon platte Füße hatten die 533 Stufen hinaufgestiegen...und wurden irgendwie nicht so richtig belohnt.
Entschuldigung liebe Kölner, aber eure Stadt ist von oben halt echt nicht schön. Vergleicht man das mit Hamburg...sorry. Aber Hamburg ist auch für mich die schönste Stadt <3 Vielleicht bin ich etwas voreingenommen. Trotzdem war es schön, die architektonischen Elemente von oben zu sehen, die für mich wirklich sehr beeindruckend waren.


Danach haben wir uns in ein Cafe gesetzt und uns ausgeruht bis wir uns langsam auf den Rückweg gemacht haben um Einkäufe ins Hotel zu bringen und zu Konzert zu laufen. 

Das Konzert fand im Jungle Club statt, ein kleiner Schuppen mit Platz für ca. 200 Leute. Wie viele auch immer es waren, es war gerammelt voll und man muss wirklich sagen, es ist gut, dass es bei Primordialkonzerten nicht körperlich zur Sache geht (Moshpits) sonst wäre das Konzert wohl nicht so schön geworden. Wir hatten trotz dessen, dass wir relativ spät nach Einlass kamen keine Probleme Merch zu bekommen oder in die erste Reihe zu kommen. Sie haben tatsächlich das komplette neue Album "Exile Amongst the Ruins" gespielt, was bei 8 Songs auch nicht so schwer ist :D Jedoch sind Primordial dafür bekannt, das kein Song auf den Alben generell unter 6-7 Minuten dauert, was sich bei einem Konzert eines Albums mit 6/8 Songs über 8min schon ziehen kann wenn dann auch noch ein paar ältere Lieder gespielt werden, ist der Abend gut gefüllt. 
Mein Freund hatte die Band 2016 auf dem Rockharz schon gesehen und zu mir gesagt, der Sänger sähe sehr...gruselig aus. Kann ich nun auch bezeugen. Aber der Mann hat eine Stimme, das ist der blanke Wahnsinn. Die Stimmung beim Konzert war auch bis zum letzten Lied sehr gut und friedlich, jedoch meinten einige dann beim letzten Lied könnte man ja nochmal bisschen eskalieren. Zugegeben ist es eines der richtigen "Bretter" die die Band da ausgepackt hat, war dann für mich kleines Menschlein aber irgendwie anstrengend. Alles in allem war es ein tolles Konzert zu einem sehr guten Album. 




Sonntag:
Sonntag waren wir nochmal im Café Buur, sind nach dem Essen jedoch um Hotel zurück und haben und auf den Heimweg gemacht. Schließlich hatten wir ja auch nen ganz schönen Schleif vor und und das Wetter lies arg zu Wünschen übrig. Ein sehr schönes Wochenende in einer interessanten Stadt.