Samstag, 10. März 2018

Cornel & Leif - Fuck n' Roll von Simon Rhys Beck und Rosha Reads

Hey ihr Lieben,
nach langer Zeit gibt es eeeendlich die Rezension zu "Cornel & Leif - Fuck n' Roll" von Simon Rhys Beck und Rosha Reads. Das Buch habe ich schon vor langer Zeit vom deadsoft Verlag bekommen, hatte aber im Moment auch das ein oder andere persönliche Problemchen und wollte z.B. das Interview mit Bianca Nias (*hier* zu finden) direkt nach der Rezension zu ihrem Buch schreiben. Naja wie auch immer, jetzt kommt es ja. Und ein großes Danke an den Dead Soft Verlag für das Buch und die Geduld.

(Quelle: deadsoft Verlag)

Steckbrief:
Name: Cornel & Leif - Fuck n' Roll
Autoren: Rosha Reads & Simon Rhys Beck
Verlag: deadsoft
Seiten (Print): 480
Preis: 14,95€ (Buch), 6,99€ (E-Book)

Inhalt:
Eine hübsche Wohnung ist noch lange kein zu Hause, schon gar nicht, wenn man sich darin nur schwerlich fortbewegen kann. Leif sitzt im Rollstuhl und leider ist seine Wohnung alles andere als behindertengerecht. Cornel wird geschickt um die Wohnung entsprechend umzubauen...und dabei lernen sich die beiden Männer kennen. Doch sie kommen aus unterschiedlichen Welten, Leif ist älter als Cornel und ein Krüppel. Was sollte der junge Cornel von ihm wollen?

Meine Meinung:
Cornel & Leif - Fuck n' Roll war mein erstes Buch in dem einer der Protagonisten eine körperliche Einschränkung hatte. Ich fand es sehr interessant ein Buch dazu zu lesen, da diese Umstände ganz neue Konflikte und Probleme mit sich bringen, die man in die Geschichte einbauen kann. Das haben die Autoren auch definitiv ausgeschöpft, der innere Konflikt von Leif war wirklich überaus greifbar und natürlich auch nachvollziehbar.
Der Gedankengang, dass Cornel jünger und gesund ist und sich Leif logischerweise Gedanken macht ob er 'ausreichend' für ihn ist...das war interessant. Manchmal hatte Leif mir eine etwas zu verbohrte/negative Sicht auf die Dinge, jedoch ist es schwer das als Außenstehender nachzuvollziehen. Er stellte jedoch einen krassen Gegensatz zum Sonnenscheinchen Cornel dar. Er ist lebensfroh und hat eine positive Ausstrahlung.
An den Schreibstil, besonders in den Kapiteln die aus Cornels Sicht erzählt werden, muss man sich gewöhnen. Er spricht genau so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und genauso ist es auch geschrieben. Das ganze Buch hält sich meiner Meinung nach auch weniger mit hochgestochener Formulierung auf, sondern setzt einfach mehr auf Handlung und den Aufbau der Liebesgeschichte.

Ich kann wirklich nur empfehlen das Buch zu lesen, es ist (da spreche ich ja aus Erfahrung) als erster Roman im Heroes with Handicaps Bereich super geeignet.

Eure Laura <3