Samstag, 9. Dezember 2017

Die Wächterdämonen - Federschwingen von Lena Seidel und Simone Singer

Hey ihr Lieben,
heute kommt die Rezension zum zweiten Band von 'Die Wächterdämonen' von Lena Seidel. Die Rezension enthält keine Spoiler zum ersten Band, sollte allerdings schon danach gelesen werden.

Quelle: www.amazon.de
Steckbrief:
Name: Federschwingen
Reihe: Die Wächterdämonen
Autorinnen: Lena Seidel und Simone Singer
Verlag: Dead Soft Verlag
Preis: 13,95€ (Buch), 5,99€ (E-Book)
*Hier* erhältlich


Inhalt:
Da Dämonen ihre Kräfte in der Hölle regenerieren, muss auch Seere mal Heimaturlaub machen. Morten mag es nicht allein zu sein, genauso wenig wie Dantalion, Seeres Kollege. Die Beiden verbringen ganz bro-mäßige Zockernachmittage zusammen, als eines Tages Morten von den Engeln entführt wird. 
Dantalion stürzt sich in den Kampf gegen sie Engel um Morten zu retten, was ihm nicht komplett gelingt. Allerdings kann die Sache schnell geklärt werden und Morten kehrt unversehrt nach Hause zurück. Dantalion allerdings hängt die Begegnung mit den Engeln nach. Besonders Erael fasziniert ihn ungemein. Dantalion kann Gedanken lesen und bis zu einem gewissen Punkt auch verändern, als er bei der Entführung in Eraels Kopf eingedrungen ist, waren dessen Gedanken so ruhig und geordnet und so rein, dass er gerne gerne länger in dessen Kopf geblieben wäre um das zu genießen. Erael hatte auch keine Anstalten gemacht ihn aus seinem Kopf zu schmeißen, allerdings macht er auch keine Anstalten Dantalion an sich heran zu lassen. Doch dieser ist gewillt dies zu ändern.

Meine Meinung:
*Schmacht* Dieser Band ist für mich auf jeden Fall der Stärkste in der Reihe und mit großem Abstand der gefühlvollste. Da können Seere und Morten einpacken, aber hallo. Erael ist wohl der tugendhafteste Engel den man sich vorstellen kann. Er zuckt zusammen wenn man das F-Wort sagt und verbietet sich weitestgehend Interesse an Sex, besonders aber mit einem Dämon. Er ist von widersprüchlichen Gefühlen besessen, denn kalt lässt ihn dieser verfluchte Dantalion auch nicht. Dies wird so unglaublich gut dargestellt, dass man ihm stellenweise übers Haar streicheln mag und ihm irgendwie helfen will seinen Weg zu finden. 
Dantalion hingegen weiß realtiv genau was er will: Erael. 
Ein schönes Zitat:

"[...] Eraels Stimme war wirklich das Schönste, das er jemals gehört hatte. Es fiel ihm schwer, sich nicht nur auf den Klang, sondern auf die Worte und deren Sinn zu konzentrieren." 

Eigentlich traut man diese Gefühle Dantalion gar nicht so zu, je mehr man allerdings liest umso schöner wird es. Ich habe wirklich mein Leser-Herz an ihn verloren. Team Danterael (oder so😃)

Der Schreibstil ist wieder spitze und die Autorinnen schaffen es wirklich keine Stelle zu lassen, an der es sich zieht oder langweilig wird. Das Buch kann man nur in einem Rutsch durchlesen. Beim zweiten Band merkt man dann die Individualität (logisch, ist ja auch dann der erste Vergleich) der Dämonen und ihres Charakters, was sich zum Teil auch auf die intimen Szenen bzw. deren Beschreibung auswirkt. Auch da würde ich sagen, dass der Band von der Wortwahl her ähnlich ist wie der erste, allerdings das ganze irgendwie nicht so...erfahren/derbe/gib-ihm mäßig ist. 
Dieses Buch ist wirklich perfekt. 

Eure Laura <3