Montag, 18. April 2016

Nervige Instagram-Blogarten

Hey ihr Lieben,
schonmal vorab: Ich werde hier keine Namen veröffentlichen und gezielt über irgendwen herziehen. Es geht mit hier um Blogs, deren kompletter Inhalt sich auf dieses Thema bezieht und ich dieses Thema oder diese Art von Blog einfach nervig finde. Wie ich auf diese Art von Blogs komme? Wenn andere Leute denen man selber folgt solchen Seiten folgen schaffen die es auch manchmal in die eigene Stöberfunktion. Und dann guckt man es sich an weil das Bild was man dann halt gerade sieht ja irgendwie doch ganz schön ist und dann entdeckt man das Ausmaß des Übels. Ihr werdet sehen was ich meine:

Fitnessblogs: #gym, #summerbody, #workhard und ähnliche Hashtags leiten einen auf Blogs wie ich sie furchtbar finde: Mädchen stehen im Fitnessstudio vorm Spiegel, strecken ihren Arsch raus, das Handy blitzt im Spiegel und sie erzählen wie gut sie heute trainiert haben und ach wie geil sie jetzt schon aussehen und blah. Versteht ihr? So in die Richtung. Sowas finde ich furchtbar. Ich meine macht man das nicht letzten Endes für sch selber? Muss ich mich dann extra hinstellen und der Instagemeinde erzählen wie fleißig ich bin? Als "Zuschauer" bekommt man teilweise das Gefühl das sie nur durch die 78 anonymen Likes motiviert werden wovon 5 zu einer anderen Kategorie gehören die ich gleich noch vorstelle. Und, ich erhebe meinen moralischen Zeigefinger, ist das bei einigen kein gesundes und normales Fitnessverhalten mehr, allerdings gibt es dann 14-jährige Mädchen die die ja so toll finden und neidisch werden und dann nichts essen und naja...ihr wisst worauf ich hinauswill.

Interior: #interior Der schlimmste Trend in diesem Bezug geht glaube ich langsam zurück, aber ich erkläre was ich meine: Eine Kleiderstange mit weißen Klamotten drauf, ein Schminktisch mit Victotias Secret Parfum drauf, eine Kunstorchidee in diesem pottenhässlichen (mein Empfinden) Ikeablumentopf mit der Spitze oben dran (Skurar heißt das Ding) und eine Abercrombie und Hollistertüte neben pinken Nike Airs am Boden. Wo man sich fragt: Wie hält die das aus? Und wo ist der ganze Scheiß den ich hier rumfliegen hab, den man braucht, bei ihr?!
Das sind so "Do it yourself SOS!" Zimmer. Ich weiß nicht wer das noch kennt, aber das war eine Sendung bei der ganze Wohnungen glaube ich umgestaltet wurden von "Experten". Ist ja keine schlechte Sache nur das Problem: Das Zeug was am Anfang da war ist weg. Von der Zauberhand der Raumgestalterin weggezaubert. Selbst mit Ausmisten hätte das niemals, niemals, niemals auf diese Menge in diesen Zimmern reduziert werden können.
Genau so sieht das auch in den Zimmern unter dem #interior aus. Zum einen denkt man sich: Wohnen die in einem Möbelmarkt? Wo nehmen die das Geld her?Einige zeigen immer wieder neue Wohnzimmer zeigen und die also eigentlich jeden Monat neu kaufen müssten oder ich weiß es nicht. Auf jeden Fall finde ich diese Accounts künstlich (vielleicht weil ich es einfach nicht verstehe wo die das Material für ihre Fotos herkriegen) und demotivierend ( Man denkt sich: :(( So toll wird es bei mir nie aussehen).

Veganblogs: #vegan, #veganlife, #vegangains kann ich echt nichtmehr sehen. Ich stehe bald mit meiner Bratwurst bei den Rauchern, ehrlich. Mir geht dieser Vegantrend (denn mehr ist es nicht) so auf die Nerven. Veganer im wahren Leben sind ja schon teilweise anstrengend, aber auf Instagram ist das durch die Bildunterschriften und Hashtags ein richtiges: "Guck mal wie vorbildlich ich bin, ich esse keine Tiere. Die armen Tiere, ihr doofen Fleischfresser esst Küken. Schämt euch zur Hölle. Ich muss zwar jeden morgen tonnenweise Nahrungsergänzungsmittel weil mein Geschnetzeltes den Zustand und Nährwert von Pappe hat, aber ich bin trotzdem besser als alle anderen." Das ist nen richtiges Battle unter den Veganern wer...ich weiß auch nicht...mehr vegan ist irgendwie.
VOR DEM SHITSTORM: Ich habe nichts gegen Veganer die halt im Restaurant einfach ihren Salat mampfen und sich im Supermarkt ihr veganes Biozeug kaufen. Es ist nämlich aus meiner Sicht so: Wenn die Veganer die Klappe halten und einfach vegan vor sich hinleben, haben alle anderen überhaupt gar kein Problem damit. Aber wenn sie anfangen und sich damit brüskieren und versuchen andere zu bekehren, dann schießen halt die anderen gegen Veganer. Ich meine ich weiß wie mein Fleisch auf den Teller kommt und das das bestimmt jetzt nicht die beste Art der Tierhaltung ist und des Tötens usw. Aber ich esse einfach zu gerne Fleisch und das wird sich auch nicht ändern.

Art Sharing Blogs: Du sitzt da und guckst meinetwegen unter #art. Und du findest ein schönes Bild. und du likest es, weil du denkst "Oh, ich like das Bild von dem Künstler dann freut er sich." Wenn du aber genauer hinguckst steht drunter "Amazing artwork by @blahblablubb". Das heißt der Künstler hat da auf seinem Profil an sich nen Scheiß davon. Die wenigsten gucken nämlich auf der Seite des Künstlers sondern liken halt auf der Sharing-Page. Die sind von Grund auf nicht schlecht gerade WEIL man dadurch ja Künstler entdecken kann. Aber die wenigsten haben die Motivation sich die Seite des Künstlers nochmal anzuschauen was man an deren Follower und Likezahlen sehen kann.

Foodblogs: #healthy #food Diese Leute die regelmäßig/ständig Bilder von ihrem selbstgemachten Essen posten wo man sich denkt "*Applaus* Du hast 3 Stunden in der Küche gestanden um das toll zu schneiden und herzurichten um da ne Viertelstunde von zu essen."

Welche Instagramblogs mögt ihr nicht?

#eureLaura<3 ;)


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