Sonntag, 14. Februar 2016

Eversea - Wie ein einziger Moment - Natasha Boyd

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Rezension von "Eversea - Wie ein einziger Moment" von Natasha Boyd für euch. Das Buch habe ich von der LLC 2015.

Inhalt:

Keri Ann Butler lebt in dem kleinen Südstaatenort Butler Cove. Dort jobbt sie in einem Grillrestaurant, während ihr Bruder zur Uni geht. Die Eltern der beiden sind tot. Eines Tages kommt ein mehr als unfreundlicher Gast in den Grill, obwohl sie gerade schließen will. Der Gast ist kein geringerer als Hollywoodstar Jack Eversea, welcher eine Auszeit von Hollywood und seinem Leben und vor allen Dingen seinen Problemen dort sucht. Doch Keri Ann erkennt ihn zunächst nicht und geigt ihm ordentlich die Meinung. Dies imponiert Jack und er beginnt eine zarte Beziehung zu Keri Ann aufzubauen, indem er sie zunächst nur bittet für ihn einzukaufen und seine Hilfe bei der Restaurierung des "Butler-House" anzunehen. Diese ist hin und hergerissen, da Jack privat so ein verdammt toller Kerl ist, aber letztendlich muss er irgendwann Butler Cove verlassen und ist wieder der Star. Doch Keri kann ihm nicht widerstehen und sie fangen etwas miteinander an, bis eines Tages Keri Anns schlimmster Alptraum auftaucht: Jacks Hollywood-Freundin die ein furchtbares Geheimnis lüftet.

Meine Meinung:

Der erste und einzige Kritikpunkt ist: Der Name der Protagonistin. Stellenweise war dieser Doppelname wirklich grauenvoll. Da hätte es Keri getan.

Der Schribststil war sehr schön. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Keri Ann erzählt und man beginnt direkt am Anfang sich in sie hineinzuversetzen. Tatsächlich hat es die Autorin geschafft, dass man sich manchmal selbst wie Keri Annn fühlt und sich mitfreut oder eben auch echt einen Stich ins Herz bekommt. Fantastisch. Auch die Sympathie oder eben den Hass konnte man sehr gut verstehen.

Die Charaktere waren wirklich sehr durchdacht. Die Autorin hat wirklich ihre Hausaufgaben gemacht und sich Charaktere mit Geschichte ausgedacht. Da hat jeder kleine Nebencharakter mal seinen "Heldenmoment" wo er im Zentrum des Geschehens steht und das finde ich schön und auch wichtig bei einem guten Buch. Auch die Verbindungen zwischen den Charakteren und die gegenseitigen Emotionen waren wirklich sehr schön durchdacht.

Die Geschichte an sich ist auch wirklich super. Man denkt "Nen reicher, berühmter Typ verliebt sich in ein schüchternes Mädchen." kennt man schon. Aber es ist wirklich anders, denn man kann sich nicht vorstellen das Jack eigentlich ein Hollywoodstar ist. Er ist so normal und man kann sich seine andere Seite kaum vorstellen. Normalerweise denkt man sich ja: "Genaaaau, er verliebt sich GENAU in das graue Mäuschen." Aber sie haben sich ja irgendwie ganz normal kennengelernt und sie wusste ja zuerst gar nicht wer er ist. Fand ich super.

Eure Laura <3


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