Freitag, 20. Februar 2015

Fifty Shades of Grey Filmrezension

Hey ihr Lieben,
heute kommt die Filmrezension zu "Fifty Shades of Grey". Auch ich habe mich an diesem massenkulturellen Wahnsinn beteiligt und war am Sonntag im Kino. Nachdem ich den dritten Band des Buches abgebrochen hab, hatte ich große Erwartungen.


Die Trailer:





Nun der Inhalt dürfte hinreich bekannt sein, ansonsten mache ich es mir mal einfach und zitiere mich selber von der Buchrezension. Es soll ja auf meine Meinung ankommen.

Weil ihre Freundin Katherine Kavanagh krank ist, führt Anastasia "Ana" Steele ein Interview mit dem schwerreichen Unternehmer Christian Grey. Ana hat mit Männern eigentlich nix zu tun. Sie ist das typische graue Mäuschen, sowohl klamottentechnisch, als auch von ihrer Art her. Sie wird schnell rot, ist still und kaut oft schüchtern auf ihrer Unterlippe. Vollkommen eingeschüchtert erscheint sie daher bei dem Interview in dem imposanten Grey House und fällt fast vor Christian Greys Füße, welcher allerdings die Geistesgegenwart besitzt, sie aufzufangen. Während des Interviews muss sie Christian viele unangenehme Fragen stellen und verflucht daher Katherine des Öfteren.
Die Anziehungskraft zwischen Anastasia und Christian ist nicht zu übersehen. Die beiden können einander nicht widerstehen und es kommt wie es kommen muss. Doch Christians Vorlieben sind sehr speziell und die unerfahrene Anastasia weiß nichts über diese Dinge. Sie dachte auch nie, dass sie wenn sie jemals mit einem Mann schlafen sollte, gleich einen Vertrag als hörige und gehorsame "Sub" die für BDSM-Spiele bereit stehen soll unterschreiben muss. Doch um Christian zu bekommen, muss sie sich in diese Welt begeben, doch kann sie so sein wie er sie braucht?

Meine Meinung zum Film:
Ich war vom Trailer sooooo begeistert. Ich fand das Buch toll. Und wurde enttäuscht. Leider. Ich will erklären warum. Wäre der Film ohne Ton gewesen, hätte man das Buch nicht gelesen gehabt und auch sonst keine Infos über SoG wäre der Film in ein paar Stichpunkten zusammengefasst:

  • ein offensichtlich reicher Typ wird von einem offensichtlich schüchternen Mädchen interviewt
  • sie werden sich Blicke zu
  • sie treffen sich
  • sie haben Sex
  • sie haben noch mehr Sex und er zeigt ihr sein "Spielzimmer"
  • eines Tages weint sie
  • sie lässt ihn nichtmehr ran
  • sie fährt mit dem Fahrstuhl davon
Das mag jetzt hart klingen, aber das einzige was es rausgerissen hat waren die schauspielerischen Leistungen, die offensichtlich so gut waren, dass wir Mädels am Ende geweint haben. Ansonsten war der Film so abartig doll gekürzt, dass er echt auf diese Punkte zu reduzieren ist. Mehr passiert nicht. Keine Hintergründe, keine Infos, nix. Christians Therapeut wird mit keinem Ton erwähnt, auch wird kein Fokus auf seine "Abgefucktheit" gelegt und warum er so ist wie er ist. Es ist einfach sooo schade. Es ging wirklich nur um Sex. Das haben eine wunderschöne Kate und ein toller Elliot und ein grandioser Taylor auch nicht retten können. Es war wirklich schade drum, dass so viele Sachen gefehlt haben, trotzdem war der Film nicht schlecht. 

Fazit: Kann man gucken, muss man aber nicht auf Leben und Tod.

Eure Laura <3



1 Kommentar:

  1. Laura, du hast es auf den Punkt gebracht!

    Ich verstehe den ganzen hype um 50SoG nicht. Wäre Mr Grey statt scheiße reich ein Otto normal Verbraucher, hätte der gesamte Film eine Folge für Criminal Minds sein können!

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