Mittwoch, 7. Januar 2015

Die Entdeckung der Unendlichkeit Filmrezension

Hey ihr Lieben,
ein frohes neues Jahr wünsche ich euch. Viel Gesundheit, Erfolg, Liebe und möge das Glück stets mit euch sein.


Ich habe meinen ersten Kinobesuch auch schon gehabt und zwar am 2.1.2015 in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" oder auf Englisch "The Theory of Everything". Ich muss sagen, der englische Titel ist schöner. Wobei...ach was, sie sind beide toll ^^


Im Film geht es um den Physiker Stephen Hawking (Wer ihn nicht kennt: Guckt The Big Bang Theory!) und seine Frau Jane. Gespielt werden die Beiden von Eddie Redmayne und Felicity Jones.
Man muss dazu sagen, dass der Film auf wahren Begebenheiten basiert. Die Infos die ich gleich benutzen werde, sind so ähnlich bei Wikipedia nachzulesen oder stammen aus dem Film.
Jane studiert Sprachen und hat mit Naturwissenschaften eigentlich nichts am Hut. Bei einer Party trifft sie Stephen und bei einem Maiball kommen sie sich näher. Er erzählt, dass er Kosmologe ist und irgendwann vorhat, das Universum mit einer einzigen Formel zu erklären. Die beiden sind eigentlich grundsätzlich Verschieden, werden jedoch ein Paar. Eines Tages wird bei ihm eine unheilbare Krankheit festgestellt und ihm gesagt, dass er nur noch zwei Jahre zu leben hat. Er will mit nichts und niemandem was zu tun haben, doch Jane gibt nicht auf. Sie kämpft um ihn, sie heiraten und bekommen 3 Kinder und leben zusammen. Jedoch wird der Kampf, welchen Jane gegen die Krankheit und auch gegen die Wissenschaft kämpfen muss immer härter. Und dann stolpert Jonathan in ihr Leben, welcher scheinbar besser zu ihr passt. Eine dramatische Geschichte um Liebe, Gefühle, Wissenschaft, Glaube und eine furchtbare Krankheit beginnt.


Ich fand den Film absolut toll. Bildgewaltig benutzt man ja meistens bei Actionfilmen, aber in diesem Fall passt es auch. Die Kameraperspektiven waren unheimlich gut gewählt. Respekt.
Action gab es logischerweise eher weniger, aber dafür umso mehr Gefühl. Ein Film der einen wirklich zu Tränen rührt. Die Darstellung der Jane war fantastisch und auch die Entwicklung von einer jungen, schüchternen Sprachstudentin zu einer starken Frau, die ihren Mann unterstützt und einen Kampfgeist entwickelt der nahezu unzerstörbar scheint. Der Schauspieler des Stephens hat wirklich eine Meisterleistung erbracht. Eine Krankheit, den Verfall, ein Genie und ein Wahnsinnigen zu spielen, in so einer Perfektion, ist unglaublich. Hier seht ihr ein Interview mit Eddie Redmayne .
Der Film hat wirklich einen guten Einblick in das Leben von Stephen Hawking gegeben, die Schwierigkeiten, Gefühle, Herausforderungen und Hindernisse gezeigt. Ganz wichtig: Die Wissenschaft kam auch nicht zu kurz.
Absolut zu empfehlen :)


Eure Laura <3

P.S.: Das Bild gehört mir und ist bei Instagram bei @laurasbookdiary zu finden

1 Kommentar:

  1. Hallo Laura, das klingt ja wirklich gut. Ich wollte mir den Film auch noch mal anschauen, bin bisher aber noch nicht dazu gekommen - hoffentlich schaffe ich es noch :)
    Aber weil du sagst, wer Hawking nicht kennt, sollte BBT schauen - ich würde eher sagen, wer ihn nicht kennt, sollte mal wieder die Schule besuchen ^^ Okay, vermutlich hast du sogar recht, leider kann ich mir nur zu gut vorstellen, dass es heute genug Leute gibt, die Sido oder Rihanna kennen und dafür keinen Ahnung haben, wer Hawking ist. Ist manchmal echt zum Weinen, welche Menschen berühmt werden ... aber ich schweife ab ;)
    Wenn dich das Thema interessiert, schau dir mal die "Kleine Geschichte der Zeit" und das "Universum in der Nussschale" von Hawking an, sehr interessant und fundiert, aber trotzdem leicht verständlich!

    Liebe Grüße,
    Patrick

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