Dienstag, 28. Oktober 2014

Crossfire 1-3 - Sylvia Day

Hey ihr Lieben,
heute kommt wieder eine Rezension und zwar zu der Crossfire (bisher Triologie) von Sylvia Day. Ich weiß, man hat schon viel von gehört, dass es angeblich "voll Shades of Grey" sei, aber dazu komme ich dann in "Meine Meinung".


  1. Crossfire 1 - Verführung
  2. Crossfire 2 - Offenbarung
  3. Crossfire 3 - Erfüllung

Der Inhalt:
Eva Tramell ist mit ihrem besten Freund Cary Taylor nach New York gezogen. Sie wollen ein neues und eigenes Leben beginnen. (An dieser Stelle möchte ich sagen, das Cary bisexuell ist aber aufgrund des gemeinsamen Schicksals und der Bindung kein Interesse an Eva hat) Sie wollen ein Leben fernab von Orten an denen negative Erinnerungen hängen und weg von ihrer Therapie. Denn die Beiden wurden als Kinder missbraucht, haben sich in der Therapie kennen gelernt und halten nun zusammen, egal was passiert. Der gutaussehende Cary startet eine Karriere als Model, während Eva in der Werbeagentur "Waters Field & Leaman" für Mark Garrity arbeitet. Das Büro ist im Crossfirebuilding, einem sehr imposanten Gebäude das Reichtum und Macht demonstriert. Am Tag vor ihrem ersten Arbeitstag, will sie sich schonmal das Gebäude anschauen. In der Lobby fällt sie hin, ausgerechnet vor den Augen eines absoluten Sexgotts - Gideon Cross. Dieser begegnet ihr auch in den nächsten Tagen immer wieder und er macht keinen Hehl aus seinem sexuellen Interesse an Eva. "Ich will sie fi_#?$", Eva...ist nur eine seiner Avancen. Und dann passiert es eines Tages tatsächlich. Sie schlafen miteinander und beginnen eine Beziehung. Doch das ist schwieriger als gedacht.
Wie sollen zwei Missbrauchsopfer, von denen einer unter Sexsomnia ([Gideon] Sexuelle Handlungen im Traum die die Person dann während des Schlafens auch ausführt) und die Andere Verlustängste hat [Eva]? Eine rasante Berg und Talfahrt durch Liebe, Beziehung, Gesellschaft und menschliche Abgründe beginnt...

Meine Meinung:
Zuallererst - ja, es ist "voll Shades of Grey". Zumindest so wie das was ich von SoG kenne. Reicher Geschäftsmann, schüchterne Frau, "Romantik liegt mir nicht"... passt schon.
Allerdings hat Crossfire was ganz eigenes. Der Schreibstil ist wunderbar und die Cover gefallen mir echt gut. Die Personen sind alle wirklich einzigartig und man bekommt einen sehr tiefen Einblick in ihren Charakter. Es waren auch nicht zu viele das man den Überblick verliert und auch nicht zu wenige, als das die Story zu zentriert ist. Dazu muss ich noch sagen, dass man das Gefühl hatte die Autorin hat sich wirklich mit der Materie über die sie schreibt also menschliche Schicksale/Abgründe in der Gesellschaft informiert. Man hatte wirklich das Gefühl es sind "Insiderinformationen". Allgemein muss man nochmal betonen, dass das Buch überaus realistisch ist. Okay, ja alle Romane sind in a way realistisch aber manchmal sind sie halt zu "alles ist perfekt". Bei Crossfire ist das nicht so. Auch der Erotikanteil war okay. (Warum nur okay, dazu komme ich gleich)  Alles in allem also ein tolles Buch.
Jetzt die Kritik: Krankhaft. Sowohl die Liebe und die Bindung und die Ängste von Eva und Gideon sind krank. Auch ihr Umgang mit Sexualität. Ja, es passt ja irgendwie zum Profil der Beiden, da sie ja nunmal psychisch einiges durchgemacht haben. Aber Stellenweise war es echt krass. Zum Beispiel lässt Gideon während einer Phase Eva beschatten damit er weiß wo sie ist, was sie macht etc. Auch das sie permanent Lust aufeinander verspüren und immer und überall fi_#?$ wollen (sorry für die Sprache, aber man kanns nichtmehr "miteinander schlafen" nennen) ist etwas krank. Auch, dass sie wirklich komplett am Ende sind wenn sie sich mal nicht sehen. Wie gesagt, für ihr Profil passend, mir stellenweise aber etwas zu extrem.

[Bild folgt]

Eure Laura <3

Freitag, 24. Oktober 2014

Das neue Buch Genesis - Bernard Beckett

Hey ihr Lieben,
heute kommt die Rezension zu "Das neue Buch Genesis" von Bernard Beckett.

Klappentext:
Eine Idee, so alt wie die Welt.
      Eine Frage, mächtiger als jede Waffe.
            Eine Antwort, die die Welt zum Einsturz bringt.
Inhalt:
Das Buch erzählt von der Prüfung eines Mädchens Namens Anaximander (Anax). Sie legt die Prüfung für die Aufnahme an die Akademie ab. Die Akademie leitet die Gesellschaft und formt sie. Die Akademie hatte es geschafft die "Idee" zu zähmen. Das was die Menschen ausmacht, nämlich die Idee, wird kontrolliert. Bei der Prüfung geht es der Akademie nicht darum, Kenntnis zu sehen. Sie wollen Erkenntnis. Am Anfang stand Platon, er hat Aotearoa (Anax' Wohnort) geschaffen - einen autarken und auf High-tech basierter Staat der sich während des Zusammenbruchs der restlichen Welt komplett abkapselte. Es wurde der große Meereszaun gebaut und das Wasser vor dem Zaun durch Minen unbeschiffbar gemacht. Flugzeuge und Boote mit Flüchtlingen aus der Außenwelt wurden ohne Nachfrage abgeschossen.
Die Grundgefahren für diese Republik waren:

  1. Unreinheit der Herkunft
  2. Unreinheit des Denkens
  3. Individualismus
  4. Handel und Außenseiter
Auf Grundlage des Erbguts wurden die Menschen in Arbeiter, Soldaten, Facharbeiter und Philosophen eingeteilt. Direkt nach der Geburt wurden die Kinder von ihren Eltern getrennt und im Alter von einem Jahr getestet. Anax' Hauptthema ist Adam Forde welcher entscheidenen Einfluss auf die Gesellschaft hatte in der Anaximander lebt. Die Prüfer stellen ihr Fragen, sie erzählt aus Adams Leben und man erfährt immer mehr über das Leben und die Gesellschaft in Aotearoa....

Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich 4 Seiten Inhalt in dem das Buch minutiös erklärt wird. Aber es war mir zu doof das abzuschreiben und ich glaube, dass sich das eh keiner durchliest von daher wars halt für die Katz. Wens echt interessiert, der kann mir eine Mail schreiben an Lauri96@gmx.de.
Achso meine Meinung...das Buch ist sehr anstrengend. Durch und durch philosophisch und man muss echt mitdenken. Für mich war das echt nicht angenehm zu lesen. (negativ)
Allerdings fand ich die Erzählweise, nämlich als Dialog zwischen Anax und den Prüfern wirklich sehr kreativ und ansprechend. Das hat mir gut gefallen. (positiv) Auch die Charaktere (Anax, Adam und ihr Mentor) wurden sehr schön beschrieben und waren sehr interessant und sympathisch. (positiv, aber verdammte Axt es regnet seit 4h ununterbrochen [musste ich mal loswerden])
An dem Schreibstil oder dem Cover gibts nichts zu meckern. Alles super (positiv)
Das Ende...*dramatische Musik* das Ende war der Hammer. Ich wusste nicht ob ich schockiert, traurig, wütend, fröhlich oder überrascht sein sollte. (neutral, jedoch war der erste Gedanke eher negativ)
Also zusammenfassend kann man sagen, dass es offensichtlich sehr viel Positives gibt. Ja, ist auch so. Das Buch war nicht schlecht. Wen philosophische Dystopie gemischt mit etwas Kybernetik (Roboter-/Maschinenwissenschaft) interessiert ist am richtigen Buch. Mir persönlich hat es nicht so gefallen und ich bin auch froh, dass ich es nur geliehen habe. Ich denke mal ein Satz, der ungefähr ausdrückt was ich denke ist: Ich wäre enttäuschter gewesen, wenn ich es auchnoch gekauft hätte.

(von der Verlagsseite *hier* Copyright Loewe Verlag)

Eure Laura <3            

Montag, 20. Oktober 2014

Hüter der Erinnerung - The Giver #Filmrezension

Hey ihr Lieben,
gerade stelle ich fest: Ich fange auch schon mit dem Hashgetagge an O.o 
Also okay wie der Post-Titel sagt, gibt es eine Filmrezension von "Hüter der Erinnerung - The Giver" (Beschwerden das die Reihenfolge falsch ist, bitte in die Kommentare :D)

Worum geht's?
Inhalt...ich lasse erstmal den Trailer sprechen:

(Kleine Anmerkung: Der Thumbnail  mit der alten Omma ist echt sehr toll gewählt)

Ich orientiere mich einfach mal daran. Also diee Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Die Ordnung ist etwa so wie bei "Die Bestimmung". Dein bisheriges Leben bestimmt deinen Beruf. Ich machs jetzt mal nicht so spannend: Jonas (Brenton Thwaites) wird der neue Hüter der Erinnerungen. Er erfährt die Wahrheit über seine Welt, dass die morgendliche Injektion Farben und Emotionen löscht. Die völlige Gleichheit, auch der Kleidung und der Umgebung bestimmt das Leben. Doch Jonas ist anders als andere. Er ist neugierig und hat sehr viele ausgeprägte Charakterzüge. Die Chefälteste (Meryl Streep) hält ihn für den richtigen Menschen um die Erinnerungen an die Welt vor der Gleichheit zu bewahren. Doch sie irrt sich. Der ehemalige Hüter/Geber/Giver (Jeff Bridges) zeigt Jonas Dinge, die für ihn nicht bestimmt sind. Jonas verändert sich und beginnt am System zu zweifeln. Er und der Hüter wollen das System stürzen. Er entführt Gabe, ein kleines Baby, was bei seiner Familie zur Pflege aufgenommen wurde, das Mal der Hüter trägt, allerdings umgebracht werden soll, da er nicht "reif" genug ist. Der Kampf gegen das System und die Gleichheit kann beginnen. 

Meine Meinung:
Tja also ich glaube relativ gut beschreibt es:
Divergent/Die Bestimmung mit einer männlichen Hauptperson.
Die Geschichte war schön, die Schauspieler allesamt sehr toll ausgesucht für die jeweiligen Rollen und auch die grafische Ausarbeitung war alles gut. Der Geber war mir sehr sympathisch. Ich mochte ihn total. Auch Fiona ([eine] Freundin von Jonas) war mir sehr sympathisch.
Ich weiß nicht was ich noch schreiben soll. Der Film war ganz schön, stellenweise unrealistisch und unlogisch und das Ende war echt dürftig. Alles in allem kann ich sagen, dass man sich den Film schon mal angucken kann, aber er hat mich jetzt nicht vom Kinosessel gerissen.

Eure Laura <3