Mittwoch, 24. August 2016

Sixteen Moons - Kami Garcia, Margaret Stohl

Hey ihr Lieben,
nach langer Abstinenz habe ich mal wieder eine Rezension. Diesmal habe ich mich (für meine Verhältnisse) mutig an ein Jugendbuch gewagt.

Ich bin schon Ewigkeiten um das Buch rumgeschlichen, habe mich allerdings nie getraut es zu kaufen aus Angst, dass es mir nicht gefällt.

Der Inhalt:

Ethan Wate ist ein normaler Junge aus der verschrobenen Kleinstadt Gatlin in den Südstaaten der USA. Seit einiger Zeit "plagen" ihn allerdings Träume von einem Soldat und seiner Geliebten. Das Gesicht der Geliebten kann er in seinen Träumen nie sehen, allerdings weiß er, dass sie es ist die er sieht: Lena Duchannes, die Neue an seiner Schule.

Lena ist anders, als alles was Ethan an Mädchen bisher kennengelernt hat. Kein Wunder, sie ist eine Caster, ein Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten, noch dazu eine Naturgeborene, was ihre Fähigkeiten stärker und Umfangreicher macht als bei anderen Castern. Auf den Mädchen der Duchannes liegt allerdings ein Fluch, am 16. Mond (16. Geburtstag) werden sie berufen - auf die helle oder auf die dunkle Seite. (Schöne Grüße von Star Wars) Helle Caster setzen ihre Kräfte für das Gute ein, dunkle Caster (Oh Wunder) für das Böse.

Ethan und Lena beginnen eine zarte Freundschaft, welche sich aber recht schnell in eine romantische Beziehung verwandelt. Das junge Glück wird allerdings von Lenas nahender Berufung und den Bestrebungen ihrer Mutter, der mächtigsten dunklen Caster, Lena zu "Bekehren" überschattet. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen umso tiefer taucht Ethan in die Welt der Caster ein und merkt: Nicht alle Dinge sind so wie sie den Anschein machen.

Meine Meinung:

Ein riesiges, riesiges Lob für die Ausgestaltung der Atmosphäre und der Charaktere. Da merkt man wirklich, dass sich jemand Gedanken gemacht hat BEVOR er angefangen hat zu schreiben. Man hat den Eindruck, dass zuerst die Biographien der einzelnen Charaktere geschaffen wurden, sowie ein Stadt- und sonstige Einwohnerplan von Gatlin erstellt wurde, bevor auch nur irgendwas anderes gemacht wurde. Es ist so unglaublich gut gemacht...man hat wirklich (das sage ich vielleicht oft, aber dieses Buch steht auf Platz 1 der Bücher die zu dieser Gruppe gehören) den Eindruck mittendrin statt nur dabei zu sein. Fantastisch.

Die Liebesgeschichte ist natürlich der Hauptinhalt irgendwie aber: großes Lob, dass sie selten schmalzig und nicht nervig im Zentrum steht. Sehr gut dosiert, ich mag das. Die Handlung an sich ist wirklich sehr gut gelungen, allerdings hat man (wenn man sonst so Bücher liest wie ich) eben gemerkt das es für jüngeres Publikum geschrieben ist.

Die übernatürlichen Elemente der Geschichte, also das was Lenas Fähigkeiten betrifft, fand ich gut dosiert und (für eine Caster) realistisch und nicht übertrieben. Auch was die Fähigkeiten anderer Caster angeht, war alles sehr nachvollziehbar.

Alles in allem ein sehr unterhaltsames und schönes Jugendbuch.

Eure Laura <3


Sonntag, 21. August 2016

Wacken 2016

Hey ihr Lieben,
heute habe ich eine kleine Wacken-Fotodoku für euch. Enjoy! <3


Das Toilettenhäuschenschild am letzten Rastplatz vor Wacken



Nette Begrüßung :)



Ein Wunder das es nicht geklaut wurde...



Dies ist normalerweise der Turm der Dorfkirche...



Auch eine Verwendungsmöglichkeit :D



R.I.P, Rock den Himmel, Lemmy



Recycling in einer neuen Dimension...



Kurz vor dem heftigsten Regenguss der Woche...

(Diese Bilder waren alle von mir, die folgenden sind von der lieben Adriana von AHA-Mode & Alles für die Handarbeit aus der Schweiz.


19:00 Uhr (keine Ahnung wann es genau war)



19:05 Uhr...



Poolparty?... Irgendwer? 



Armstricken ist Metal... :)

Es war eine tolle Woche mit fantastischen Menschen. Karten für nächstes Jahr sind bestellt, Amon Amarth und Powerwolf (woooooohooooooo *megafreu*). Zwar hat das Wetter so seine Leunen gehabt und man hatte zeitweise echt Beinschmerzen weil Stiefel mit 3kg Schlamm irgendwann ziemlich schwer werden...aber passt. Ich hoffe ja sehr, dass ich nächstes Jahr besser durchhalte wenn ich keine sesselpupsende Studentin mehr bin (bin ich seite dem 18.8. schon nichtmehr) sondern eine  körperlich arbeitende Auszubildende zur Gärtnerin und nen bisschen was gewohnt bin. 

Eure Laura <3

Dienstag, 2. August 2016

Real Life Update

Hey ihr Lieben,
heute kommt das Real Life Update und meine Pläne.

Was so passiert ist und warum es so ruhig war:

Ich bin keine Studentin mehr. Dieses Studium war nicht das was ich machen wollte. Schon Ende des ersten Semesters war ich vollkommen fertig und ausgelaugt, habe mich gefragt ob es das wert ist. Dann, aufgrund vielerseitigem Zuspruch habe ich weitergemacht, da es ab dem 3. Semester besser werden sollte und ich dachte "Das Zweite schaff ich irgendwie auch noch." Habe ich nicht.

Das Projekt was über das ganze Semester geht und zum Teil aus Gruppenarbeit besteht...ich möchte niemanden schlecht reden. Es hat einfach nicht funktioniert, Leute haben nicht das gemacht was man von ihnen erwartet, teilweise musste ich meinen Teil erarbeiten und den von einem anderen Gruppenmitglied, musste arbeitsintensive Aufgaben übernehmen während andere kleine Aufgaben hatten und die teilweise nicht komplett erfüllt haben...solche Sachen halt.

Das, kombiniert damit, dass man ja auch noch andere Module hat und ich so dann teilweise mehr in der Uni war als zu Hause und das über Wochen hinweg, hat mich einfach so fertig gemacht, dass ich beschlossen habe, dass ich das nicht durchhalte und besser aufhören sollte.

Ein Gutes hatte das zweite Semester allerdings, ich habe einen wunderbaren und lieben Menschen dazugewonnen, welcher mir auch in meiner Zukunft noch etwas erhalten bleibt. Das Projekt haben wir nämlich zu dritt gemacht, und die andere ambitionierte Person ist die liebe Carolina. Mit ihr ist eine Freundschaft entstanden und auch sie hat nach 4 Semestern (auch Landschaftsplanung) aufgehört. Sie hat sich für dieses Jahr noch als Zierpflanzengärtnerin beworben. Den Abend vor ihrem Bewerbungsgespräch kam ich einen Anruf von ihr: "Schreib eine Bewerbung. Der Chef hat mich gerade angerufen. Ich bin die einzige Bewerberin, die anderen Beiden sind abgesprungen und jetzt suchen sie noch und er hat gefragt ob ich wen kenne." Tja, was soll ich sagen? Ich hab ne Bewerbung geschrieben, zwei Tage später (ein Mittwoch)  sind wir zum Einstellungstest und Bewerbungsgespräch, am Donnerstag und Freitag hatten wir dann Probearbeiten und ich habe am 29.07.2016 meinen Vertrag unterschrieben.

Ab dem 18.8.2016 bis zum 17.8.2018 bin ich also Auszubildende zur Gärtnerin im Blumen- und Zierpflanzenbau.  Wo?



Im Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe.

Jetzt, meine Lieben, gehts aber erstmal los nach:

Wackööööööööööön

Bis danach und stay metal,

eure Laura <3 \m/

Sonntag, 24. Juli 2016

Faszination PokémonGO

Hey ihr Lieben,
warum es so ruhig war, erfahrt ihr im nächsten Post. So viel sei an dieser Stelle gesagt: Mr. Engineer und ich sind noch zusammen, an dieser Front ist alles tutti palletti. Und auch meinen Eltern gehts gut.

Also mein Postthema:

PokémonGO

Die eine Hälfte der Leser wird jetzt wahrscheinlich die Augen verdrehen und den Tab schließen. Und das ist in Ordnung. Die andere Hälfte wird weiterlesen. Also Hallo an die Weiterleser. 

Ich möchte dieses Thema ansprechen weil es allseits aktuell ist und mir diese "Analyse" bei den Malbüchern (siehe *hier*) schon sehr viel Spaß gemacht hat. Diesmal baue ich es als ein Selbstinterview auf:

1. Spielst du selber PokémonGO?

Ja, tue ich. Mr. Engineer hatte ein paar Tage vor mir angefnagen und ich hab noch gegen gewettert von wegen "Noch mehr "Smombies" (Smartphone-Zombies) und "Man fängt doch nur kleine Tierchen und kann sich dann freuen, oder was?" Aber irgendwann meinte er, ich solle es doch auch anfangen, es käme irgendwann ein Feature mit dem man Pokemon verschicken kann. Da könnte ich ja für ihn sammeln und ihm dann schicken. An dieser Stelle möchte ich sagen: Vergiss es, Schatz. Du wirst meine Pokémon niemals kriegen MUAHAHAH. 

Nein es ist wirklich faszinierend wie schnell mir dieses Spiel Spaß gemacht hat und mich gefesselt hat, obwohl ich nie was mit Pokémon am Hut hatte.

2. Was ist denn dieses Spiel überhaupt?

PokémonGO ist eine von einem kleinen amerikanischen Entwicklerstudio entwickelte App, welche anhand der GPS-Daten (ja Datenschutz, blah blah. Ganz ehrlich, Google weiß mittlerweile auch ohne PokémonGO wo ich wohne etc. Wir sind im Internet sowieso ein offenes Buch, warum also aufregen?) den Spieler in einer virtuellen Karte platziert. Diese Karte ist allerdings exakt der Ort an dem man sich aufhält. Bewegt sich der Spieler dann im echten Leben durch die Straßen, bewegt sich auch das kleine Männchen auf dem Handy auf genau der selben virtuellen Straße. 

An bekannten/markanten/irgendwelchen Punkten in der Stadt, manchmal Sehenswürdigkeiten, manchmal auch irgendwas befinden sich sogenannte Pokéstops. Diese beinhalten teilweise eine kurze Beschreibung des Ortes und ein Bild. Bsp aus Kassel: "Treppenstrasse. Erste Fußgängerzone Deutschlands." Und in einem kleinen Runden Feld ist dann ein Foto. Dieses Feld kann man drehen und (wenn man eine stabile Internetleitung hat) erscheinen kleine Blasen die nützliche Items beinhalten. 

Läuft man dann so durch die Gegend, vibriert auf einmal das Handy - ein Pokemon ist erschienen. Dann sitzt auf der virtuellen Karte ein Pokémon und tippt man dieses an, kommt man ins Fangmenü. Dabei kann man die sogenannte "Augmented Reality" benutzen, welche das Pokémon dann in der realen Welt platziert. Klingt kompliziert, ich zeigs einfach mal: 


Hier sieht man ein kleines Taubsi auf dem Knie vom Mr. Engineer. Ziel ist es jetzt das Pokemon zu fangen. Dieses wird dann der Sammlung des Spielers hinzugefügt und, sofern es ein neues Pokemon ist, im Pokédex registriert. Zusätzlich erhält man Sternenstaub und z.B. Taubsibonbons. Das ist wichtig um das kleine Federvieh irgendwann in ein größeres Federvieh bzw, ein ganz großes Federvieh zu verwandeln. Diese sind dann auch stärker und heißen anders. 

Ich glaube ich habe alles erklärt was man wissen sollte.

3. Warum ist dieses Spiel so faszinierend?

Auch hier ist es denke ich wieder das Prinzip des Erfolges, Wenn man rausgeht und seine ersten Pokémon fängt, freut man sich riesig, egal ob das Ding furchtbar schlecht ist oder an jeder 3. Straßenecke sitzt, Man freut sich und denkt sich immer "Wenn  ich weitergehe finde ich bestimmt noch was anderes". Das "In der Nähe" Tool, was einem angeblich anzeigt welche Pokémon in der Nähe sind (aber noch ziemlich verbuggt ist) befeuert diese Ambition noch. Man will tatsächlich, wie es im Titelsong der Serie heißt, der allerbeste Pokémontrainer werden. Dafür sitzt man dann halt auch mal Samstagnachts bis halb 4 und fängt kleine virtuelle Tierchen. Nicht das ist das schon gemacht hätte *hust*...

Außerdem ist es das wohl einzige Spiel was den Spieler nach draußen holt und ihn wirklich animiert sich zu bewegen. Zumal dadurch (hab ich eben vergessen) Eier ausgebrütet werden, aus denen dann meist eher seltenere Pokémon schlüpfen. 

Kontakte sind auch ein großer Teil des Spielerlebnisses. Mittlerweile ist "Welches Team bist du?" ein erfolgreicher Anmachspruch. Jeden Abend finden sich an die 60-70 Spieler an Kassels wohl größtem Hotspot. Da kommt man dann mal ins Gespräch wenn man wieder aus dem Spiel geflogen ist, oder man ein gutes Pokémon gefangen hat. Es wird sich über die besten Fangplätze und die Stärke seiner Sammlung ausgetauscht und manchmal entstehen sogar Konakte, welche über einen Abend hinausgehen und mit denen man sich dann zur gemeinsamen Jagd oder Arenaeroberung verabredet. Also anders als viele vermuten stehen nicht haufenweise Smombies nebeneinander und daddeln auf ihren Smartphones. 

Und als Mädchen muss ich sagen, dass viele Pokémon einfach zum knuddeln sind.


Wie kann man sowas nicht knuddeln und liebhaben wollen?

4. Deine Stats

Name: Wutkruemel
Startdatum: 16.07.2016
Team: Blau/Mystic/Weisheit
Level: 13
Startpokémon: Bisasam
stärkstes Pokémon: 905 WP Lapras aus einem Ei
schwächstes Pokémon was es nicht an jeder Ecke gibt: Rettan und Kleinstein
Gefangen/Gesehen: 58 gefangen, 59 gesehen
Gelaufen: 20.81km

Ich hoffe ihr habt jetzt mehr den Durchblick.

Eure Laura <3

Donnerstag, 21. April 2016

Erwachsene und Malbücher

Hey ihr Lieben,
da dies ja ein Buchblog ist, dachte ich mir, ich stelle mal eine ganz andere Art von Büchern vor: Malbücher.

Es ist ja jetzt tatsächlich der letzte Schrei das Erwachsene ihre Buntstifte rauskramen und anfangen auszumalen. Ich weiß nicht ob der Trend sogar mittlerweile vielleicht schon wieder vorbei ist. Auf jeden Fall habe ich mir auch Malbücher zugelegt (bzw. vom Mr. Engineer geschenkt bekommen) und male seitdem munter lustig vor mich hin.

Als Standardwerke haben sich ja mittlerweile "Mein Zauberwald", "Mein verzauberter Garten" und "Mein phantastischer Ozean" von Johanna Basford etabliert. Auch ich bin stolze Besitzerin von "Mein Zauberwald" und habe auch schon einige Bilder vervollständigt.






Alle Bilder sind aus "Mein Zauberwald". Die gelben Klebchen sind Ideenzettelchen wo draufsteht wie man die Seite gestalten könnte.


Weitere sehr beliebte Werke die ich auch besitze sind "Animorphia" und "Doodle Invasion" bei denen kleine knuffige Doodlemännchen und Weibchen in die Bilder eingearbeitet wurden. Gerade Doodle Invasion ist für "Anfänger" sehr geeignet, da die Bilder noch nicht so mega kleinteilig wie bei Frau Basford sind bei der man schon Geduld und einen guten Spitzer braucht.


Doch warum das Ganze? Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin kein sehr geduldiger Mensch. Ich habe keine Nerven mir mühsam irgendwelche Handarbeit oder Origamifähigkeiten anzueignen. Ausmalen muss man nicht lernen und auch ohne Shading, Blending und super Farbeffekte sehen die Bilder toll aus. Man kann sich also erweiterte Fähigkeiten aneignen, muss dies aber keineswegs damit die Bilder gut aussehen. Des weiteren bringt Ausmalen schnell Erfolg. Es wäre nicht für mich eine Stunde rumzustricken und gerade mal 3cm Socke rauszukriegen. Beim Ausmalen sieht man mit jedem Blatt an einem Baum den Fortschritt und das motiviert auch immer wieder weiter zu machen und das Bild zu vervollständigen. Und das Gefühl ein fertiges Bild nach Stunden von Arbeit anzuschauen ist einfach unglaublich.

Kontrolle ist denke ich mal auch ein Faktor der das Ganze interessant macht. Das klingt vielleicht jetzt bescheuert, aber wenn man das Gefühl hat das Leben entgleitet einem ist Ausmalen eine super Möglichkeit die Kontrolle wieder zu erlangen. Man hat die Kontrolle über die Farben und Felder, man selber entscheidet was wo wie gefärbt wird und welchen Stil das Bild bekommt. Und man kann daraus Kraft für das "reale" Leben ziehen.  Auch geht aber mit dem Malen eine gewisse Verantwortung einher, da immer die Angst mitmalt das Bild zu versauen. Und man hat es eben nur einmal. Aber gerade dieses Zusammenspiel macht einen unglaublichen Reiz aus.

Weiterhin kann man das sehr gut neben irgendwelchen anderen Sachen (Tv gucken, Musik hören) machen. Mich stört das nämlich nicht. Im Gegenteil die "Ablenkung" fördert meine Konzentration auf das Bild, ohne dass ich in vollkommener Stille sitze was ich auch nicht mag.

Vielfach wird dieses Hobby belächelt nach dem Motto "Erwachsene die mit Bilderbüchern rumlaufen", aber jeder der einmal komplett versunken und konzentriert an einem Bild gemalt hat, es am Ende anschaut und das Ergebnis und den Fortschritt sieht, wird diese Flucht aus dem Alltag zu schätzen wissen.

Eure Laura <3

Montag, 18. April 2016

Nervige Instagram-Blogarten

Hey ihr Lieben,
schonmal vorab: Ich werde hier keine Namen veröffentlichen und gezielt über irgendwen herziehen. Es geht mit hier um Blogs, deren kompletter Inhalt sich auf dieses Thema bezieht und ich dieses Thema oder diese Art von Blog einfach nervig finde. Wie ich auf diese Art von Blogs komme? Wenn andere Leute denen man selber folgt solchen Seiten folgen schaffen die es auch manchmal in die eigene Stöberfunktion. Und dann guckt man es sich an weil das Bild was man dann halt gerade sieht ja irgendwie doch ganz schön ist und dann entdeckt man das Ausmaß des Übels. Ihr werdet sehen was ich meine:

Fitnessblogs: #gym, #summerbody, #workhard und ähnliche Hashtags leiten einen auf Blogs wie ich sie furchtbar finde: Mädchen stehen im Fitnessstudio vorm Spiegel, strecken ihren Arsch raus, das Handy blitzt im Spiegel und sie erzählen wie gut sie heute trainiert haben und ach wie geil sie jetzt schon aussehen und blah. Versteht ihr? So in die Richtung. Sowas finde ich furchtbar. Ich meine macht man das nicht letzten Endes für sch selber? Muss ich mich dann extra hinstellen und der Instagemeinde erzählen wie fleißig ich bin? Als "Zuschauer" bekommt man teilweise das Gefühl das sie nur durch die 78 anonymen Likes motiviert werden wovon 5 zu einer anderen Kategorie gehören die ich gleich noch vorstelle. Und, ich erhebe meinen moralischen Zeigefinger, ist das bei einigen kein gesundes und normales Fitnessverhalten mehr, allerdings gibt es dann 14-jährige Mädchen die die ja so toll finden und neidisch werden und dann nichts essen und naja...ihr wisst worauf ich hinauswill.

Interior: #interior Der schlimmste Trend in diesem Bezug geht glaube ich langsam zurück, aber ich erkläre was ich meine: Eine Kleiderstange mit weißen Klamotten drauf, ein Schminktisch mit Victotias Secret Parfum drauf, eine Kunstorchidee in diesem pottenhässlichen (mein Empfinden) Ikeablumentopf mit der Spitze oben dran (Skurar heißt das Ding) und eine Abercrombie und Hollistertüte neben pinken Nike Airs am Boden. Wo man sich fragt: Wie hält die das aus? Und wo ist der ganze Scheiß den ich hier rumfliegen hab, den man braucht, bei ihr?!
Das sind so "Do it yourself SOS!" Zimmer. Ich weiß nicht wer das noch kennt, aber das war eine Sendung bei der ganze Wohnungen glaube ich umgestaltet wurden von "Experten". Ist ja keine schlechte Sache nur das Problem: Das Zeug was am Anfang da war ist weg. Von der Zauberhand der Raumgestalterin weggezaubert. Selbst mit Ausmisten hätte das niemals, niemals, niemals auf diese Menge in diesen Zimmern reduziert werden können.
Genau so sieht das auch in den Zimmern unter dem #interior aus. Zum einen denkt man sich: Wohnen die in einem Möbelmarkt? Wo nehmen die das Geld her?Einige zeigen immer wieder neue Wohnzimmer zeigen und die also eigentlich jeden Monat neu kaufen müssten oder ich weiß es nicht. Auf jeden Fall finde ich diese Accounts künstlich (vielleicht weil ich es einfach nicht verstehe wo die das Material für ihre Fotos herkriegen) und demotivierend ( Man denkt sich: :(( So toll wird es bei mir nie aussehen).

Veganblogs: #vegan, #veganlife, #vegangains kann ich echt nichtmehr sehen. Ich stehe bald mit meiner Bratwurst bei den Rauchern, ehrlich. Mir geht dieser Vegantrend (denn mehr ist es nicht) so auf die Nerven. Veganer im wahren Leben sind ja schon teilweise anstrengend, aber auf Instagram ist das durch die Bildunterschriften und Hashtags ein richtiges: "Guck mal wie vorbildlich ich bin, ich esse keine Tiere. Die armen Tiere, ihr doofen Fleischfresser esst Küken. Schämt euch zur Hölle. Ich muss zwar jeden morgen tonnenweise Nahrungsergänzungsmittel weil mein Geschnetzeltes den Zustand und Nährwert von Pappe hat, aber ich bin trotzdem besser als alle anderen." Das ist nen richtiges Battle unter den Veganern wer...ich weiß auch nicht...mehr vegan ist irgendwie.
VOR DEM SHITSTORM: Ich habe nichts gegen Veganer die halt im Restaurant einfach ihren Salat mampfen und sich im Supermarkt ihr veganes Biozeug kaufen. Es ist nämlich aus meiner Sicht so: Wenn die Veganer die Klappe halten und einfach vegan vor sich hinleben, haben alle anderen überhaupt gar kein Problem damit. Aber wenn sie anfangen und sich damit brüskieren und versuchen andere zu bekehren, dann schießen halt die anderen gegen Veganer. Ich meine ich weiß wie mein Fleisch auf den Teller kommt und das das bestimmt jetzt nicht die beste Art der Tierhaltung ist und des Tötens usw. Aber ich esse einfach zu gerne Fleisch und das wird sich auch nicht ändern.

Art Sharing Blogs: Du sitzt da und guckst meinetwegen unter #art. Und du findest ein schönes Bild. und du likest es, weil du denkst "Oh, ich like das Bild von dem Künstler dann freut er sich." Wenn du aber genauer hinguckst steht drunter "Amazing artwork by @blahblablubb". Das heißt der Künstler hat da auf seinem Profil an sich nen Scheiß davon. Die wenigsten gucken nämlich auf der Seite des Künstlers sondern liken halt auf der Sharing-Page. Die sind von Grund auf nicht schlecht gerade WEIL man dadurch ja Künstler entdecken kann. Aber die wenigsten haben die Motivation sich die Seite des Künstlers nochmal anzuschauen was man an deren Follower und Likezahlen sehen kann.

Foodblogs: #healthy #food Diese Leute die regelmäßig/ständig Bilder von ihrem selbstgemachten Essen posten wo man sich denkt "*Applaus* Du hast 3 Stunden in der Küche gestanden um das toll zu schneiden und herzurichten um da ne Viertelstunde von zu essen."

Welche Instagramblogs mögt ihr nicht?

#eureLaura<3 ;)